Professionelles Farbmanagement und Datenformat

Professionelles FarbmanagementReprofotografie und Farbmanagement

Unserer Produktionprozess unterliegt einem professionellen Farbmanagement. Mit Farbmanagement (engl. colo(u)r management) soll erreicht werden, dass eine Vorlage, die mit einem beliebigen Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiedergegeben wird. Eine hohe Ähnlichkeit der Farben zwischen der Ein- und Ausgabe eines Bildes wird Farbtreue genannt. Um diese Farbtreue zu erreichen, werden Farbmanagementsysteme (engl. CMS, color management system) verwendet, die allerdings niemals eine 100% Übereinstimmung liefern können.

In einem Farbmanagementsystem benutzt man geräteabhängige Farbbeschreibungen (sogenannte Geräteprofile, auch ICC-profile genannt) und geräteunabhängige Austausch-Farbräume. Die Aufgabe unseres Farbmanagementsystems besteht darin, die geräteabhängigen Farbbeschreibungen der Ein- und Ausgabegeräte mit Hilfe des geräteunabhängigen Austausch-Farbraum ineinander zu konvertieren. Hierdurch wird erreicht, dass jedes Gerät in einem Farbmanagementsystem die Farben annähernd gleich darstellt.

 

Checkliste die besten Voraussetzungen für Ihre Bilder

  1. Verwenden Sie einen kalibrierten Monitor

    Hierzu geht es preiswerte Monitorkalibrationssystem wie z.B. Spyder von Datacolor und viele andere. Sie können auch z.B. das integrierte Kalibrationstool von Windows 7 verwenden:

    Windows Farbmanagement
     

  2. Speichern Sie Ihre Daten in einem möglichst großen Farbraum ab

    Die besten Ergebnisse erreichen Sie wenn Sie Ihre Daten mit einem Frabraum ablegen der einen möglichstgroßen Farbraum abdeckt. Ideal wären

    -AdobeRGB oder ProPhotoRGB

    weniger gut aber auch nutzbar; sRGB, Camera-Profile, CMYK und Dot Gain. Falls Sie CMYK verwenden, dann Coated FOGRA27.
     

  3. Speichern Sie die Daten in möglichst großer Auflösung verlustfrei

    Die besten Ergebnisse erreichen Sie wenn Sie Ihre Daten im TIF oder PSD abspeichern.

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